Setur Steganlage in Soyut
Soyut ist die nächste brauchbare Bucht nach Defirmen Bükü und die gesamte Bucht ist inzwischen zum Naturschutzgebiet erklärt. Bisher gab es hier nur den Gemeindesteg und links davon einen zerfallenen alten Steg. Dieser wurde Ende 1997 von der Seturgruppe übernommen und zu einer modernen Steganlage ausgebaut. Wie wir vor Ort erfahren haben gehört die Steganlage allerdings nicht der Seturgruppe sondern wird gemeinsam mit der Gemeinde von Soyut betrieben d.h. es gibt nicht den üblichen Rabatt den man in fast allen Seturmarinas erhält, wenn man einen gültigen Seturvertrag hat. Genausowenig kann man mit dem Seturgoldvertrag kostenlos liegen. Es verwundert doch, daß obwohl dies ein Gemeindesteg sein soll, allgegenwärtig Seturflaggen flattern der (sehr freundliche) junge Mann der beim anlegen hilft, ein Setur-T-Shirt trägt und die ganze Anlage stolz als Karaca-Söyut-Setursteganlage im aktuellen Seturprospekt vertreten ist. Wir waren sehr erstaunt dass man üblicherweise auch keine Quittungen ausgibt was wir sehr seltsam fanden. Erst auf massives Drängen hin wollte man dann plötzlich kein Geld direkt von uns (S.Y. Veligandu und S.Y. Esperanza) und führte uns zum nebenanliegenden Gemeindesteg mit der Begründung das Geld ginge sowieso an die Gemeinde und wenn wir eine Quittzung wollten hätten wir dort zu bezahlen.
In dem neugebauten Gebäude, das vor allem durch seine Architektur und die sehr schönen Ausenanlagen hervorsticht ist auch ein Restaurant integriert, das zwar etwas teurer ist als danebenliegende Restaurants, hat aber eine bessere Ausstattung und ist auch qualitativ erheblich besser als der übliche türkische Standard. Ebenso sind in dem neugebauten Gebäude auch die Duschen und Toiletten untergebracht die ebenfalls sehr schön und sauber sind.
Der Preis der Steganlage ist etwas teuer, zum Zeitpunkt unseres Besuches im Juli wollte man 30 DM inklusiv Strom und Wasser, was für eine Steganlage unserer Meinung nach zu teuer ist, vor allem wo man bei sonstigen Steganlagen von Restaurants kostenlos liegt, wenn man abends das Restaurant besucht. Vergleicht man es z.B. mit der neuen Setur Finike Marina , dann zahlt man am Steg 50 % mehr als in einer echten SeturMarina, zumal einem der übliche Seturrabatt nicht gewährt wird. Achtung: Bei Catamaranen wird entgegen der üblichen Setur-Gepflogenheit nicht nach Länge abgerechnet, sondern es gilt Länge + 50 %, nicht verhandelbar.
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